Schlepperkapitän erkundet die Weser bei Varenholz

Kalletal-Varenholz. Besuch von der ”Waterkant”. Vor ein paar Tagen konnte Michael Eggersmann, Chef des gleichnamigen sand- und kiesfördernden Unternehmens in Varenholz, Sandro Kutter, Schiffer der Reederei Ritscher aus Hamburg begrüßen. Grund des Besuches: Die Reederei soll zukünftig die beiden Schuten fahren, die zwischen dem neuen und dem alten Rohstoffgewinnungsgebiet verkehren. Der Fachmann von der ”Waterkant” sollte sich bei dem Besuch vor Ort ein Bild über die Wassertiefe, die Strömung und die Fahrrinne machen.

Dazu waren auch die Fährleute eingeladen. Martin Deppe, Fährmann der Weserfähre in Varenholz, sowie die beiden auszubildenden Fährleute,  Michael Tenge und Peter Kleiner konnten zu dem Termin kommen.

Bei der Überfahrt mit der Fähre konnte sich der zukünftige Schiffer des Schubverbandes einen Eindruck über die hier doch sehr schnell fließende Weser verschaffen. Das ist besonders wichtig, weil er so in etwa einschätzen kann, wie lang der Bremsweg seines Verbandes sein wird, um dann rückwärts in den noch entstehenden Durchstich zum alten Gewinnungsgebiet zu fahren. Hier sollen nach den bisherigen Plänen die Schuten entleert werden, um dann leer wieder zurückzufahren. Wie Sandro Kutter sagte, benötigt er allerdings vor dem Start der Transporte noch einige ”Erkungsbremsungen”, um beladen den richtigen Bremspunkt zu finden. Der Durchstich soll nach jetzigen Planungen etwa siebzig Meter breit sein, der Verband hat ca. eine Länge von 39 Metern.

Vorausgesetzt der noch zu erteilenden Genehmigung der Bezirksregierung und des Kreises Lippe, müssen auch die Lärmemissionen des Motors des Schubschiffes und der Bremsvorgang im Vorfeld festgelegt werden. Ferner spielen auch die Fahrzeiten der Fähre eine Rolle.
Da aber vorgesehen ist, die Schuten ab Freitagnachmittag nicht mehr fahren zu lassen, wird es hier keine Konflikte geben, waren sich Martin Deppe und Sandro Kutter einig. Martin Deppe wies allerdings noch einmal darauf hin, dass z. Zt. vor allen durch die vielen privaten Sportboote Geschwindigkeitsbeschränkungen im Bereich der Fähre oft nicht eingehalten werden. Nach Gesprächen mit dem Schifffahrtsamt sollen hier aber bald nicht nur Kontrollen durchgeführt, sondern auch Schilder aufgestellt werden.

Michael Eggersmann betonte bei dem Termin, dass er alles tun werde, die Lärmemissionen so weit es geht einzuschränken. In diesem Zusammenhang verwies er auf die bereits mehrfach von ihm ins Gespräch gebrachten dicken Gummimatten im Boden der Schuten als auch auf die Einhausung der Steinbrecher auf dem bestehenden und dann weiter betriebenen alten Firmengelände am Beutebrink.

Bisher erstellte Schallgutachten ergeben, dass z. Zt. keine weiteren Maßnahmen bezüglich des Schallschutzes erforderlich sind. Dennoch plant der Unternehmer eine Einhausung der Aufbereitungsanlage und von Teilen des Gewinnungsgerätes, um den Wünschen von Anliegern und Besuchern des Geländes gerecht zu werden.

Quelle: Text und Fotos Reiner Toppmöller

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